Initiative win² gestartet: Region als Hightech-Standort stärken

Thema Wirtschaft 12/2007

V. l.: Prof. Dr.-Ing. Dieter Bathen, wissenschaftlicher Leiter (IUTA), Prof. Dr. rer. nat. Anton Grabmaier, Institutsleiter (IMS), Prof. Dr.-Ing. Peter Waldow, Geschäftsführer (IMST), Prof. Dr. Eckart Hasselbrink, Prorektor für Forschung und Entwicklung (UDE), Dr. Stefan Dietzfelbinger, IHK-Hauptgeschäftsführer, Dr. Wolf-Eberhard Reiff, IHK-Geschäftsführer Bildung und Technologie, Dr.-Ing. Stefan Haep, Geschäftsführer (IUTA), Dipl.-Ing. Peter Tönnes, IHK Technologie- und Innovationsberatung.

V. l.: Prof. Dr.-Ing. Dieter Bathen, wissenschaftlicher Leiter (IUTA), Prof. Dr. rer. nat. Anton Grabmaier, Institutsleiter (IMS), Prof. Dr.-Ing. Peter Waldow, Geschäftsführer (IMST), Prof. Dr. Eckart Hasselbrink, Prorektor für Forschung und Entwicklung (UDE), Dr. Stefan Dietzfelbinger, IHK-Hauptgeschäftsführer, Dr. Wolf-Eberhard Reiff, IHK-Geschäftsführer Bildung und Technologie, Dr.-Ing. Stefan Haep, Geschäftsführer (IUTA), Dipl.-Ing. Peter Tönnes, IHK Technologie- und Innovationsberatung.

Die Zusammenarbeit der regionalen Wirtschaft mit wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen ist maßgeblich für die Entwicklung innovativer Produkte. Doch am Niederrhein herrscht in dieser Hinsicht noch einiges an Nachholbedarf, so die beteiligten Partner der gerade ins Leben gerufenen Initiative „Wissenstransfer und Innovation am Niederrhein“, kurz „win²“. Die Niederrheinische IHK und Forschungseinrichtungen in der Region haben sich darin zum Ziel gesetzt, den Know-how-Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken.

Der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen finde zwar statt, müsse aber weiter forciert werden, so die Initiatoren Niederrheinische IHK, Universität Duisburg-Essen (UDE), Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) Duisburg, Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) Duisburg, Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) Kamp-Lintfort. Dies soll durch beschleunigten Wissenstransfer und die Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen gelingen. Dazu gehört, Hightech für die Unternehmen schneller nutzbar zu machen, Technologieplattformen zu bilden sowie die Nachwuchsförderung im Bereich der technischen Berufe voranzutreiben.

Der Wirtschaftsraum Niederrhein verfügt über zahlreiche Betriebe mit industriellem Hintergrund. Gleichzeitig beheimatet er herausragende Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Bisher gelingt es jedoch nicht in ausreichendem Maße, das Knowhow dieser Institutionen für Unternehmen zu erschließen. Gründe hierfür seien die oft noch vorhandenen Berührungsängste und die mangelnde Transparenz. Auch fehle es an einer gemeinsamen Identifikation als Hightech-Standort in Wirtschaft und Wissenschaft. Insofern seien noch längst nicht alle Potenziale ausgeschöpft. Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen sollen vor Ort eine direkte und schnelle Zugangsmöglichkeit für Forschung und Entwicklung finden. Und die wissenschaftlichen Einrichtungen profitieren im Gegenzug davon, dass sie Partner in der regionalen Wirtschaft finden, mit denen sie anwendungsbezogen forschen und entwickeln können – eine win-win-Situation für beide Seiten.

Bildnachweis: Foto: Ullrich Sorbe (von oben links nach unten rechts)